Erster Kinderleichtathletik Teamwettkampf in Großefehn

Team Lichtgeschwindigkeit mit Hanna und Evelyn am Start
Pewsumer Geparden vor dem Start
Team Lichtgeschwindigkeit in der Pause

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr ein Teamwettkampf für die Kinderleichtathleten in Großefehn statt. Der Teamwettkampf unterscheidet sich von den anderen Wettkämpfen dadurch, dass die Kinder in ihren Altersklassen Teams bilden und gegen andere Teams ihrer Altersklasse antreten. Hier steht nicht der einzelne Sportler im Vordergrund sondern das ganze Team als Einheit. Ziel dieser Teamwettkämpfe ist es, Punkte in einzelnen Disziplinen zu sammeln und natürlich das Zusammengehörigkeitsgefühl zu fördern. In Großefehn waren 5 Disziplinen zu meistern: Sprintstaffel, Hindernissprintstaffel, Zonenweitsprung, Zonenweitstoßen und der Teambiathlon. So machten wir uns am 23.11. mit zwei hochmotivierten Teams auf den Weg nach Großefehn: unsere U12er mit Evelyn, Amelie, Hanna, Till, Fynn-Ole und Jarne unter dem Teamnamen „Team Lichtgeschwindigkeit“ und unsere U10er mit Luisa, Eiba, Pauline, Jonas, Moritz, Fynn, Oscar und Lenne als „Pewsumer Geparden“. In den ersten beiden Sprintstaffeln galt es die schnellste Zeit zu erreichen, um Punkte zu sammeln. Beide Teams waren mit Feuereifer dabei. Danach stellten sie ihr Können beim Zonenweitsprung und Zonenweitstoßen mit dem Medizinball unter Beweis, was sie mit Bravur meisterten. Hier kam es auch auf eine gute Ausdauer an, denn unsere Teams mussten 5 min lang hintereinander beim Weitsprung auf die Matte springen, die in Punktezonen unterteilt war. Je weiter sie sprangen, desto mehr Punkte gab es. Ähnlich war es beim Zonenweitstoßen. Auch hier mussten unsere Teams nacheinander 5 min. lang den Medizinball so weit wie möglich stoßen, um so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Die meiste Stimmung brachte jedoch der Teambiathlon: „Wir müssen uns gegenseitig anfeuern, dann haben wir mehr Motivierung“… Gesagt, getan. Unsere Teams flogen förmlich durch die Halle. Sie mussten nacheinander eine große Hallenrunde absolvieren, bei der Wurfstation 3x einen Federball in eine Kiste versenken und bei jedem Fehlversuch eine kleine Strafrunde laufen, um dann schnellstmöglich den nächsten Läufer auf die Strecke zu schicken. Jedes Teammitglied musste 3x laufen und die Stimmung war phantastisch. Am Ende waren sie völlig ausgepowert aber glücklich, sie hatten super für ihr Team gekämpft und alles gegeben. Gelohnt hat sich ihr Teamgeist und Einsatz auf jeden Fall: beide Pewsumer Teams erreichten den 2. Platz. Fazit der Kinder: „Das machen wir auf jeden Fall nochmal wieder!“

Evelyn, Jessica, Fynn-Ole, Wolfgang, Till, Jarne Hanna, Amelie, Andrea und Anke
Jonas, Oscar, Fynn, Moritz, Lenne, Pauline, Eiba,und Luisa

Über 30 Läufer auf dem Sportplatz! Der Lauftreff ist mit Erfolg gestartet.

Da haben alle nicht schlecht gestaunt. Am Montag um 18.15 Uhr standen 35 Männer und Frauen vor den Umkleidekabinen des TuS und wollten zu Beginn der dunklen Jahreszeit mit dem Lauftraining beginnen. Die drei Leiterinnen Franciska Plumeyer, Helga Hermann und Kerstin Saathoff haben auch dieser großen Gruppe den Einstieg gut gestalten können.

Mit Rücksicht auf die Einsteiger wurde in der ersten Einheit nach einer intensiven Erwärmung die Belastung in Intervallen von 1 min Belastung und Pausen gestaltet. Das Training fand auf der Laufbahn des Sportplatzes statt, da hier bei Flutlicht alle im Blick bleiben konnten, gerade wenn jemand es noch ein bischen langsamer angehen möchte oder längere Pausen zur Erholung benötigt.

Wohlwissend, dass es auch Fortgeschrittene unter den Teilnehmern gab, die aber im Weiteren auch auf ihre Kosten kommen werden, wenn die Leistungsunterschiede diffenrenziert trainiert werden.

Die Gruppe ist so motiviert, dass gleich ein zweiter Übungstermin am Donnerstag zur selben Zeit vereinbart wurde. Auch hier waren wieder über 30 Personen auf dem Platz.

Die Trainer wollen nur hoffen, dass die alte Laufbahn den Belastungen standhält. Bei der Anzahl der Teilnehmer ist jedes Training gleichzeitig einen Demonstration für eine neue Laufanlage.

Trainingszeiten: Montags und Donnerstags von 18.15 -19. 30. auf dem Sportplatz.

Koordinations- und Fitnesstraining Donnerstags von 20.00 – 22.00 Uhr in der Turnhalle Bunter Weg.

Papenburger Abendsportfest, eine Sportanlage, die eine Vorlage für Pewsums Sportpark sein könnte.

Während Wolfgang sich beim Speerwurf mühte, hatten Jelto und Immo beim letzten Licht des Tages Zeit für ein Photo mit der Stabhochsprunganlage,
leider ist der tolle Gebäudetrakt auf der Gegenseite nur schwach zu erkennen.

Zum Abschluss der Freiluftsaison sind die Pewsumer Leichtathleten erstmalig zum Papenburger Abendsportfest gefahren. Immo Wielstra (U18) Jelto Wiltfang (U 16) und Wolfgang Richter (Ü 40) feierten hier ihren Premierenwettkampf in den technischen Disziplinen (Diskus, Speer). Die Speere und Disken konnten die Leichtathleten aufgrund einer Spende des Krummhörner Lionsclubs in diesem Frühjahr erwerben. Bisher hatten die Pewsumer Leichtathleten diese Disziplinen mit Fahrradreifen und Wurfstäben geübt. Mit den neuen Sportgeräten gab es in der Gruppe einen richtigen Schub im Spaß und Eifer am Erlernen der richtigen Technik. Bei dem Wettkampf in Papenburg waren sowohl im Speerwurf als auch im Diskus Niedersächsische Spitzenathleten vertreten. So sahen die Pewsumer Athleten Sperrwürfe über 50 m und Diskuswürfe an die 40 m. Die eigenen Ergebnisse waren verständlicherweise noch nicht ganz so gut, aber diesen starken Athleten zuzusehen, bringt für das weitere Training sicher auch schon eine ganze Menge. Wolfgang Richter war zum einen als Trainer der Athleten gefordert, wollte aber selber auch gerne  den Speer schleudern und trat auch bei den 200 m und 1000 m Läufen an.

Die Sportanlage im Papenburger Waldstadion könnte für den Pewsumer Sportpark  eine gute Vorlage sein. Das Stadion ist ebenfalls von einem Wall umgeben und Kugelstoßanlagen umrahmen das Gelände. Die beiden Trainer Hillers und Richter begeisterte der Schuppenkomplex auf dem Wall, der Regenschutz für die Sportler bot. Auch ein kleiner Verkaufsstand und ein Sprecherhäuschen befand sich dort. Falls es bis zum nächsten Jahr immer noch keine Pläne für die Sportanlage in Pewsum gibt, werden die Ratsherren zu diesem Wettkampf einfach mal eingeladen, um zu zeigen, was geht.

Pewsumer U10 Leichtathleten sammelten teilweise erste Wettkampferfahrungen bei den Mehrkampfkreismeisterschaften in Norden

stehend: Luisa Ubben, Detlef Hillers, Jelto Braaksma, Pauline Hardtke, Eiba Gerdes
kniend: Marie Hillers, Amira Roß, Mara Peters, Jonas Schmitt, Moritz Stadler, Sophie Hillers,
Der Anlauf passte Amira beim Weitsprung
Beim Tiefstart nicht zu hoch gehen.
Eiba und Luisa beim 50 m Start

Niko Poets kämpfte einen Tag vorher bei den U14 Meisterschaften im Vierkampf

Mit insgesamt 10 Athleten und Athletinnen traten die Jungen und Mädchen bei den diesjährigen Kreismeisterschaften in Norden an. Bei diesen Wettkämpfen geht es nicht nur um das Siegen, sondern auch um die Erfahrung, bei einem Wettkampf das erste Mal einen Startblock einzustellen, ohne, wie in Pewsum, schrauben zu müssen und den Abstand beim Weitsprung auszumessen, den die Kinder in Pewsum einfach kennen. Oder aber beim Ballwurf nicht hinter dem Ball herzulaufen, um ihn wiederzuholen und damit überzutreten.

Man merkte den Kindern ihre Aufgeregtheit an, denn es ist etwas Anderes, wenn man in einer Schlange steht und der Anlauf eigentlich hinter der Schlange beginnt. Traut man sich, den Anderen zu sagen, dass alle beiseite treten müssen, und was ist zu tun, wenn der Anlauf vor Aufregung plötzlich doch nicht mehr stimmt. Toll, wenn der Trainer dann noch mal einen Tipp geben kann und auch wenn die Eltern ihr erstes Wissen über die, für sie häufig unbekannte Sportart, weitergeben können.

Eltern und Trainer hatten alle Hände voll zu tun.

Auch toll, wenn die Eltern an der Weitsprunggrube oder beim Messen mithelfen und dann ganz nah am Geschehen sind. Selbstverständlich, dass bei diesem Wettkampf noch alle Eltern dabei sind. Vor allem zum Schluss, als beim Start zu den 50 m Läufen jedes Kind persönlich aufgerufen wurde und unter dem Jubel der Zuschauer jedes Kind in die Menge winkte, merkte man den Stolz über die gemachten Leistungen.

Dabei konnten die Jungs in der Altersklasse M8 mit Moritz Stadler einen Kreismeister und die Mädchen in der Klasse M9 eine Kreismeisterin und Vizemeisterin mit Sophie und Marie Hillers stellen. Bei den Mädchen W8 belegte Luisa Ubben den 3. Platz.

Jedes Kind erhielt eine Urkunde und einen kleinen Preis. Toll!

Für die U 10 traten im Dreikampf folgende Athletinnen und Athleten an:

2010 Amira Roß, Marie Hillers, Sophie Hillers, Pauline Hardtke

2011 Luisa Ubben, Mara Peters, Jelto Braaksma, Moritz Stadler, Eiba Gerdes

2012 Jonas Schmitt.

Für die U14 im Drei- und Vierkampf trat

Niko Poets 2006 für Pewsum an.

Die Einzelergebnisse finden sich auf ostfriesland-la.de .defile:///C:/Users/BERATU~1/AppData/Local/Temp/Ergebnis%20KM%20U10%20Dreikampf%2022.09.19%20in%20Norden.html