U 16 Ostfrieslandmeisterschaften im Mehrkampf mit Podestplätzen

Bei den U16 Ostfrieslandmeisterschaften im 4 Kampf belegten die Athleten des TuS Pewsum zweimal den dritten Platz und einen vierten und fünften Platz.

Die ältesten der derzeitigen jungen Leichtathletiksparte des TuS nahmen an den Mehrkämpfen der besten Ostfriesen teil. Hier konnte Immo Wielstra mit  guten Leistungen im Hochsprung, Kugelstoß, Weitsprung und 100 m Lauf in der Altersklasse M15 einen dritten Platz belegen.

Jelto Wiltfang tat ihm das bei den M13 nach. Die jüngeren werfen noch den 200g Ball, statt die Kugel zu stoßen.

In der M12 belegten Eike Hinrichs und Niko Poets den 5. und 6. Platz.

Der Wettkampf fand unter widrigen Bedingungen statt. Gerade beim Hochsprung musste wegen mehrerer starker Regenfälle mehrmals unterbrochen werden und hier wirkte es sich auch am Stärksten aus, dass die Pewsumer allesamt noch ohne Spikes antraten. Vor diesem Hintergrund verdienen die Ergebnisse, die hier zu finden sind, allergrößten Respekt.

Jelto, Niko, Eike und Immo

Hendrik gewinnt die „Tasse der Saison 2018“

Hendrik, der Gewinner

Zum Abschluss der Saison wurde traditionell die Tasse der Saison ausgespielt. Bei diesem Turnier wird Sieger, wer die meisten Murmeln einlocht. Lange Zeit lagen Claudia und Nino in Führung, am Ende setzte sich Hendrik mit 84 Punkten knapp vor Claudia (73) und Nino (78) durch.

Ein gemütliches Beisammensein schloss einen Nachmittag mit gutem Wetter, guter Stimmung und guten und spannenden Wettkämpfen ab.

Wie in den Vorjahren auch, waren Gretchen und Hendrik für die Herstellung des Pokals zuständig. Die Tasse spendete und bemalte Gretchen, den passenden Sockel stellte Hendrik her.

Ob es noch weitere Turniere in diesem Jahr gibt, wird kurzfristig entschieden. Gäste sind herzlich willkommen.

Bitte beachtet die Homepage.

 

Abschlusstabelle

Murmeln – Ranglistenturnier 06-18

Rolf gewinnt das Turnier

 

Das letzte Ranglistenturnier des Jahres gewann Rolf nur aufgrund der besseren  Murmeldifferenz mit 12 Siegen aus 17 Spielen vor Gerrit. 11 Siege erreichten Hendrik, Karl-Heinz und Bärbel.

In der Quartals-Rangliste verbessert sich Rolf auf Platz 2. Auf Platz 1 überwintert Gerrit.

 

 

Abschlußtabelle 2018

 

Neuer Trainingsplatz dringend benötigt

Leichtathletik-Trainer vom TuS Pewsum fühlen sich weiterhin durch die kleinen Aktiven motiviert

Von Dirk de Vries
Tel. 0 49 21 / 89 00-442

Pewsum. Es sind zwar keine optimalen Zustände, die die Krummhörner Leichtathleten auf dem Sportplatz neben der Integrierten Gesamtschule (IGS) vorfinden, sie reichen aber, dass sich mittlerweile rund 60 Kinder dieser TuS Sparte angeschlossen haben und intensiv auf Wettkämpfe vorbereiten. Auch ungefähr 20 Erwachsene „quälen” sich  auf  derAnlage, die eigentlich schön gelegen liegt. Doch die Bedingungen sind alles andere als optimal, ein neuer Sportpark soll Abhilfe schaffen.

Leichtathletik-Trainer Detlef Hillers und seine Mitstreiter tun alles Erdenkliche, um den jungen und erwachsenen Leichtathleten bestmögliche Bedingungen zu bieten. Doch die richtigen Trainingseinheiten für einen eventuell zu erreichenden Spitzenplatz der Nachwuchsathleten sind auf dem Pewsumer Gelände nicht drin. Viel zu uneben ist beispielsweise die Laufstrecke in den Kurven. Da müssen dieTra iner schon genau hinschauen, wo sie ihre Schützlinge laufen lassen. Abgegrenzte Bahnen gibt es nicht auf der Schotterpiste. Auch die Anlaufbahn für den Weitsprung hat schon bessere Tage  gesehen. Und das Tornetz wird seinem Namen nicht ansatzweise gerecht, das andere Tor fehlt. Und trotzdem sind der Spaß und das Engagement der jungen Leichtathleten beim  Training zu sehen. „Die Kinder wollen sich bewegen, kommen wieder vermehrt zur Leichtathletik, und wir sollten ihnen dafür die bestmöglichen Bedingungen schaffen”, so Hillers.

Da sorgt die Gemeinde für Abhilfe im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Sehr erfreut sind er und seine Mitstreiter, dass der Bauhof der Gemeinde Krummhörn alles unternimmt, damit die Leichtathleten gut trainieren können. „Nach den Wintermonaten ist es hier immer richtig
schlimm, dann wächst auf der Bahn das Gras, und das Wasser steht überall in großen Pfützen, weil die Dränage auch kaputt ist.” Da sorgt die Gemeindefür A bhilfe im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Richtig ärgerlich ist, dass manche den Sportplatz augenscheinlich als Hundetoilette benutzen, mit dem Fahrrad darüberfahren, oder wie unlängst im Juni mit dem  Auto auf dem Gelände gedriftet sind.

In der Planung ist für dieses Gelände der ganz große Wurf, mit einem Kunstrasenplatz und, so die Überlegungen bisher, einer Tartanbahn drumherum. Der dann sogenannte
Sportpark soll intensiv von den Sportlern und auch den IGS Schülern genutzt werden.

Hillers sieht sehr viel Potenzial in der neuen Anlage, weil eben nicht nur Pewsumer Kindern
der Sportpark zu Gute kommt, sondern allen Sportlern in der Krummhörn. Allerdings gibt es immer wieder, und das ärgert Hillers mächtig, Störfeuer. Er findet, dass diejenigen, die Kritik an den Überlegungen äußern, auch einen Plan B vorlegen sollten, was stattdessen auf dem Gelände umgesetzt werden könnte. „Es muss auf jeden Fall etwas passieren.” Hintergrund des Ärgers von Hillers und seine Mitstreiter ist der Einwand, dass der dort entstehende Kunstrasenplatz mit seinem Granulat gesundheitsschädlich sein soll. Das hatte zuletzt die Soziale WählergemeinschaftKrummhörn(SWK) zur Diskussion gestellt.

Willy Schunke trat bereits vehement für einen Sportpark ein.

Geplant werden soll die  Krummhörner Anlage im Bau und Planungsamt der Gemeindeverwaltung.

Die Pläne seien noch nicht so weit gediehen, dass über eine Prüfung von Inhaltsstoffen, die auf dem Kunstrasenplatz aufgebracht werden, überhaupt nachgedacht werden müsse, heißt es aus der Verwaltung. Auch die Finanzierung eines solchen Platzes muss durch die Politik noch sichergestellt werden. „Auf jeden Fall ist das Thema immer noch aktuell”, sagte der Pressesprecher der Gemeinde Fritz Harders. Vehement für einen Kunstrasenplatz und einen Sportpark Pewsum trat bereits auch Willy Schunke ein. Der Sprecher der Krummhörner Sportvereine meint, dass die „Krummhörner in der Pflicht sind, den Fußballern, Leichtathleten und deren Trainern die Voraussetzungen für einen dauerhaften Trainings- und Spielbetrieb zu schaffen.” Sonst sieht er auch die Gefahr, dass gute Sportler zu anderen Vereinen abwandern.

Hillers möchte am 16. September von 11 bis 16 Uhr auf die Problematik aufmerksam machen. Er lädt in einem offenen Brief alle Krummhörner ein, sich auf dem Sportplatz umzusehen oder dort das Sportabzeichen abzulegen. „Wir sehen hier eine eindeutige Tendenz, dass es mit der Sparte immer weiter nach oben geht”, so Hillers. Vor allem aber kämen die jungen Sportler aus der gesamten Krummhörn. „Und die brauchen dringend einen neuen Sportplatz.”

Sicher ist allerdings auch, dass ein neuer Sportpark eingezäunt werden müsste. „Das
Gelände ist hier frei zugänglich.” Das Tornetz beispielsweise sei erst im letzten Jahr ausgetauschtworden.„Schauen sie sich das jetzt einmal an.” Hillers sieht in einem Sportpark auch sichtbare Effekte bei der angrenzenden IGS. „Die können Bundesjugendspiele gar nicht abhalten, Leichtathletik ist auch schwierig.” Für Hillers und seine Mitstreiter ist es dringend erforderlich, dass nachhaltig Abhilfe geschafft wird. Noch machen ihm und den anderen ihr ehrenamtlicher Einsatz viel Spaß. „Die Kinder motivieren uns, hier weiter zu machen.”