Dein Verein in Coronazeiten

Liebes Mitglied,

ein turbulentes Jahr voller Ungewissheit und Entbehrungen neigt sich dem Ende zu. Die Corona-Pandemie zwang uns leider, den Sportbetrieb in unserem Verein über Wochen teilweise oder ganz einzustellen. Wir haben auf behördlichen Lockerungen der Corona-Maßnahmen stets zeitnah reagiert, um den Vereinssport weitestgehend zu ermöglichen, ohne jedoch die Gesundheit der Sportler*innen aus den Augen zu verlieren.

Warum wenden wir uns nun persönlich an Dich?

Jedes Mitglied ist uns wichtig, Du bist uns wichtig. Mitglieder sind die tragenden Säulen des Vereins. Auch wenn wir momentan kaum sportliche Aktivitäten in Gruppen und Teams anbieten können, hältst Du uns die Treue und zeigst Dich uns und den anderen Mitgliedern gegenüber solidarisch. Du hilfst dabei, dass wir die Krise im Großen und Ganzen finanziell unbeschadet überstehen werden und danach unverzüglich wieder durch-starten können. Dafür sind wir Dir sehr dankbar.

Die Trainer*innen und Übungsleiter*innen halten den Kontakt zu den Mitgliedern weitestgehend aufrecht. Einige Kurse und Trainingseinheiten werden bereits seit einiger Zeit online durchgeführt. Diese Form der Sportausübung wird uns noch einige Zeit be-gleiten und weiter ausgebaut werden. Bei Fragen und für Hinweise stehen den Mitgliedern selbstverständlich auch die Spartenleiter*innen und wir als Vorstand zur Verfügung. Die Kontaktdaten findest Du auf unserer Homepage.

Wir möchten nun unserer Verpflichtung nachkommen und Dich darüber in Kenntnis setzen, dass wir die diesjährig anstehende Jahreshauptversammlung ins kommende Jahr verschieben müssen. Der Vorstand hat einen entsprechenden Beschluss am 23.11.20 gefasst.  

Aufgrund der z.Zt. gültigen behördlichen Verordnungen und nach eingehender Beratung im Vorstand sowie in Abstimmung mit dem Landessportbund kommen für uns die Möglichkeiten, in diesem Jahr eine Präsenzversammlung, eine virtuelle Versammlung oder Beschlussfassungen im Umlaufverfahren per Brief durchzuführen, nicht in Frage. Wir könnten bei keiner Variante gewährleisten, jedem Mitglied gleichermaßen die Teilnahme uneingeschränkt zu ermöglichen. Es bestünde dadurch die Gefahr, dass getroffene Entscheidungen oder Beschlüsse nicht rechtswirksam sind und anfechtbar wären.

Die Verschiebung ist gem. dem „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie“ rechtlich abgesichert. So bliebe der Vorstand bis zur nächsten Jahreshauptversammlung in 2021 beschluss- und handlungsfähig.

Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam mit Dir die Pandemie überstehen werden und uns alsbald wieder voll dem Sport und Vereinsleben widmen können.

Wir wünschen Dir und Deiner Familie ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Gebt auf Euch Acht und bleibt gesund.

Mit freundlichen Grüßen
– Dein Vorstandsteam –

Auf dem Bild fehlen Ina Droll-Dannemann und Rudi Poppinga

An alle Mitglieder und Sporttreibende des TuS Pewsum e.V.

Die jetzt veröffentlichten Maßnahmen der Bundesregierung und Bundesländer zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die ab dem 02. November in Kraft treten, sowie die weiterhin sehr negative Entwicklung beim Infektionsgeschehens haben uns als Vorstand des Vereins bewogen, bereits ab sofort jeglichen Sportbetrieb im Namen des TuS Pewsum einzustellen.

Unser Sportgelände mit dem dazugehörigen Sportheim sind per heute geschlossen und dürfen nicht mehr betreten werden.

Das Udo-Solick-Bad in Pewsum bleibt noch bis einschließlich Freitag, 30.10.2020, geöffnet.

Wir werden Euch zeitnah informieren, wenn es neue Bestimmungen gibt.

Wir bitten um Verständnis.

Bleibt bitte gesund und gebt auf Euch Acht.

Pewsum, 29.10.2020
TuS Pewsum e.V. von 1863
-Der Vorstand-

Bronze bei Turnier mit 1500 Startern / OZ vom 05.06.2018

 Judo: Erfolg für Pilsumerin Skadi Koster bei Wettbewerb in den Niederlanden

 Die Krummhörnerin verlor den ersten Kampf gegen eine Niederländerin. Dann folgten nur noch Siege.

 Pewsum – Das Judoturnier in Venray ist mit 1500 Teilnehmern an zwei Wettkampftagen das größte Kinder- und Jugendturnier der Niederlande und eines der größten in Europa. Zu den Teilnehmern aus 32 Ländern (unter anderem aus den USA, Kanada, Russland) gehörte auch Skadi Koster vom TuS Pewsum. Sie belegte einen tollen dritten Platz in ihrer Klasse.

 Alle Finals werden in einer eigens hergerichteten „Final Hall“ ausgetragen und auf einer Großbildleinwand und auch per Livestream im Internet übertragen.

  Skadi Koster trat in der U15 (Gewichtsklasse bis 36 Kilogramm) an. In der ersten Auseinandersetzung traf sie mit Jane Demmers auf eine starke Kämpferin aus den Niederlanden. Mit fortlaufender Kampfdauer zeichneten sich leichte Vorteile zu-gunsten der Niederländerin ab. Die Entscheidung fiel letztlich bei einem Wurf Jane Demmers, der Skadi auf die Seite beförderte und Jane eine Waza-ari-Wertung bescherte. Wenig später landete die Ostfriesin unsanft auf der Matte und musste kurz mit Nasenbluten behandelt werden. In der Folge gelang beiden Mädchen keine Wertung mehr, sodass sich die TuS-Kämpferin geschlagen geben musste. Der Weg in die Finalhalle ging jetzt also nur noch über die Trostrunde.

 Hier wartete jedoch mit der Belgierin Léa Parys keine Geringere als die Drittplatzierte der belgischen Meisterschaften. Zunächst hatte Parys leichte Vorteile, aber Skadi hielt stark dagegen. Die Entscheidung fiel, als Skadi einen Wurfansatz der Belgierin übernahm und sie auf die Seite beförderte. Diese Waza-ari Führung brachte die Pilsumerin über die restliche Wettkampfzeit.

 Nun ging es gegen Vanessa Gretzki vom TSV Abensberg in Bayern um den Einzug ins kleine Finale. Auch diese Begegnung entwickelte sich zu einem Krimi, bei der die erste Wertung den Ausschlag gab. Skadi schickte die Abensbergerin seitlich auf die Matte. Der folgende Waza-ari brachte Skadi den Auftritt in der Finalhalle.

 Ihre Gegnerin im Kampf um Bronze war mit Johanka Zimlova die tschechische Vizemeisterin. Gegen sie hatte Skadi Koster vor zwei Jahren im Halbfinale gewonnen. Es entwickelte sich ein packender Kampf, bei dem in der regulären Wettkampfzeit keine Wertung erzielt wurde. So musste die Entscheidung im Golden Score fallen. Die Norddeutsche Meisterin steigerte hier den Druck auf ihre Gegnerin und erzwang so die Entscheidung. Mit der dritten Shido-Bestrafung gegen Zimlova beendete schließlich der Kampfrichter die Auseinandersetzung zugunsten von Skadi Koster. Bei der Siegerehrung überreichte der belgische Olympiadritte Dirk van Tichelt die Medaille an die Krummhörnerin.

Skadi Koster gewinnt die Norddeutsche Meisterschaft / OZ vom 14.02.2018

 

Judo Talent vom TuS Pewsum überragte bei U15-Titelkämpfen / Tabatha Knippler belegte Platz zwei
Die Wettbewerbe wurden in Schleswig-Holstein ausgetragen. Sieben Ostfriesen traten an.

Ostfriesland – Bei den Norddeutschen Judomeisterschaften der unter 15-Jährigen in Oldenburg (Schleswig-Holstein) zeigten die Ostfriesen starke Leistungen. Skadi Köster vom TuS Pewsum gewann sogar den Titel in der Klasse bis 33 Kilogramm.

Aus dem Judo-Arbeitskreis Ostfriesland hatten sich acht Judoka für die höchste Meisterschaft dieser Altersklasse qualifiziert. Jacqueline Teske von Germania Leer fiel kurzfristig erkrankt aus. In der leichtesten Gewichtsklasse bis 33 kg kämpfte sich Skadi Koster vom TuS Pewsum mit vorzeitigen Siegen bis ins Finale vor. Dort besiegte sie nach anfänglich ausgeglichenem Kampf überlegen ihre Gegnerin und wurde gleich im ersten Jahr in der neuen Altersklasse Norddeutsche Meisterin.

Für die Judo LEM in Visbek qualifiziert

Heiner Schulte vom TuS Pewsum belegte am Sonntag bei der Bezirkseinzelmeisten ersten Kampf souverän mit einer Wurftechnik und einem darauffolgenden Haltegriff. Den zweiten Kampf verlor er deutlich gegen den späteren erstplatzierten Matthis Mohaupt, der sehr stark auftrat. Kampf drei verlor Heiner etwas unglücklich. Bei seinem letzten Kampf ging er noch einmal voll konzentriert auf die Matte und konnte diesen so, erneut durch eine Haltetechnik, für sich entscheiden.

Alles in allem zeigte Heiner Schulte eine sehr gute Leistung und wir können uns auf einen spannenden Wettkampf am nächsten Sonntag freuen.