Skadi Koster gewinnt die Norddeutsche Meisterschaft / OZ vom 14.02.2018

 

Judo Talent vom TuS Pewsum überragte bei U15-Titelkämpfen / Tabatha Knippler belegte Platz zwei
Die Wettbewerbe wurden in Schleswig-Holstein ausgetragen. Sieben Ostfriesen traten an.

Ostfriesland – Bei den Norddeutschen Judomeisterschaften der unter 15-Jährigen in Oldenburg (Schleswig-Holstein) zeigten die Ostfriesen starke Leistungen. Skadi Köster vom TuS Pewsum gewann sogar den Titel in der Klasse bis 33 Kilogramm.

Aus dem Judo-Arbeitskreis Ostfriesland hatten sich acht Judoka für die höchste Meisterschaft dieser Altersklasse qualifiziert. Jacqueline Teske von Germania Leer fiel kurzfristig erkrankt aus. In der leichtesten Gewichtsklasse bis 33 kg kämpfte sich Skadi Koster vom TuS Pewsum mit vorzeitigen Siegen bis ins Finale vor. Dort besiegte sie nach anfänglich ausgeglichenem Kampf überlegen ihre Gegnerin und wurde gleich im ersten Jahr in der neuen Altersklasse Norddeutsche Meisterin.

Für die Judo LEM in Visbek qualifiziert

Heiner Schulte vom TuS Pewsum belegte am Sonntag bei der Bezirkseinzelmeisten ersten Kampf souverän mit einer Wurftechnik und einem darauffolgenden Haltegriff. Den zweiten Kampf verlor er deutlich gegen den späteren erstplatzierten Matthis Mohaupt, der sehr stark auftrat. Kampf drei verlor Heiner etwas unglücklich. Bei seinem letzten Kampf ging er noch einmal voll konzentriert auf die Matte und konnte diesen so, erneut durch eine Haltetechnik, für sich entscheiden.

Alles in allem zeigte Heiner Schulte eine sehr gute Leistung und wir können uns auf einen spannenden Wettkampf am nächsten Sonntag freuen.

JUDO – Pilsumerin gewann U12 Sichtungsturnier

Aus der OZ Emden/Norden
Ausgabe Emden
Mittwoch, 20. September 2017
Seite 30
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JUDO – Elfjährige Skadi Koster sicherte sich in Nienhagen 20 Ranglistenpunkte

PEWSUM/NIENHAGEN – Judo-Talent Skadi Koster vom TuS Pewsum setzte sich beim U12-Sichtungsturnier des Niedersächsischen Judoverbandes (NJV) in Nienhagen durch. Die Pilsumerin Skadi Koster trat in der Gewichtsklasse bis 32 Kilogramm an. Nach dem Gewinn des Teufelturniers vor der Wochen in Garbsen war für die elfährige Pilsumerin das Ziel klar. Sie wollte ihre Kämpfe siegreich gestalten und den Anspruch untermauern, die beste niedersächsische Kämpferin in ihrer Gewichtsklasse zu sein. Nachdem Koster beim Teufelturnier mit Mia Gallinat (Godshorn) und Liv-Grete Löhner (Braunschweig) gleich zwei Judoka aus den Top Ten der NJV-Rangliste im Pool hatte, warteten in Nienhagen erneut Liv-Grete Löhner aus dem Nachwuchskader und Mareike Petri vom SV Meinersen auf sie. Im ersten Kampf traf Koster auf Petri, die sich stark verbessert zeigte. Koster wurde von der forschen Gangart ihrer Gegnerin ein wenig überrascht und fand zunächst überhaupt nicht in den Kampf. Die Pewsumerin war in der Defensive und damit beschäftigt, nicht von den Beinen geholt zu werden. Nachdem sich bei der Pilsumerin langsam die Erkenntnis durchgesetzt hatte, dass diese Auftaktbegenung kein Selbstläufer werden würde, nahm sie den Kampf an. Nach und nach übernahm sie die Initiative und kam zu Wurfansätzen die aber technisch nicht sauber asugeführt und so nicht von Erfolg gekörnt waren. Zwei Sekunden vor Ablauf der regulären Wettkampftzeit geslang ihr dann doch noch die entscheidende Aktion. Sie konterte einen Wurfversuch Petris und beförderte sie seitwärts auf den Rücken für eine Waza-ari Wertung. Mit einer wacheren, verbesserten Einstellung ging Koster in die zweite Begegnung mit Finalcharakter gegen Liv-Grete Löhner. Nun war sie es, die dem Kampf von Beginn an ihren Stempel aufdrückte. Mit einer Portion gesunder Aggressivität setzte sie Löhner unter Druck. Schnell gab es den ersten Waza-ari und zwei Punkte für einen O-goshi und fünf Punkte nach Ablauf der Zeit im anschließenden Haltegriff. Kurz nach der erneuten Kampfaufnahme geriet Löhner in einen weitern Haltegriff. Wieder lief die Uhr runter, mit der zweiten Ipponwertung war der Kampf beendet. Koster bescherte das innerhalb von drei Wochen erneut eine Goldmedaille auf Landesebene und 20 Ranglistenpunkte. Damit bleibt sie in der aktuellen NJV-Rangliste die beste U12erin nach Wettkampfpunkten