JUDO – Pilsumerin gewann U12 Sichtungsturnier

Aus der OZ Emden/Norden
Ausgabe Emden
Mittwoch, 20. September 2017
Seite 30
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JUDO – Elfjährige Skadi Koster sicherte sich in Nienhagen 20 Ranglistenpunkte

PEWSUM/NIENHAGEN – Judo-Talent Skadi Koster vom TuS Pewsum setzte sich beim U12-Sichtungsturnier des Niedersächsischen Judoverbandes (NJV) in Nienhagen durch. Die Pilsumerin Skadi Koster trat in der Gewichtsklasse bis 32 Kilogramm an. Nach dem Gewinn des Teufelturniers vor der Wochen in Garbsen war für die elfährige Pilsumerin das Ziel klar. Sie wollte ihre Kämpfe siegreich gestalten und den Anspruch untermauern, die beste niedersächsische Kämpferin in ihrer Gewichtsklasse zu sein. Nachdem Koster beim Teufelturnier mit Mia Gallinat (Godshorn) und Liv-Grete Löhner (Braunschweig) gleich zwei Judoka aus den Top Ten der NJV-Rangliste im Pool hatte, warteten in Nienhagen erneut Liv-Grete Löhner aus dem Nachwuchskader und Mareike Petri vom SV Meinersen auf sie. Im ersten Kampf traf Koster auf Petri, die sich stark verbessert zeigte. Koster wurde von der forschen Gangart ihrer Gegnerin ein wenig überrascht und fand zunächst überhaupt nicht in den Kampf. Die Pewsumerin war in der Defensive und damit beschäftigt, nicht von den Beinen geholt zu werden. Nachdem sich bei der Pilsumerin langsam die Erkenntnis durchgesetzt hatte, dass diese Auftaktbegenung kein Selbstläufer werden würde, nahm sie den Kampf an. Nach und nach übernahm sie die Initiative und kam zu Wurfansätzen die aber technisch nicht sauber asugeführt und so nicht von Erfolg gekörnt waren. Zwei Sekunden vor Ablauf der regulären Wettkampftzeit geslang ihr dann doch noch die entscheidende Aktion. Sie konterte einen Wurfversuch Petris und beförderte sie seitwärts auf den Rücken für eine Waza-ari Wertung. Mit einer wacheren, verbesserten Einstellung ging Koster in die zweite Begegnung mit Finalcharakter gegen Liv-Grete Löhner. Nun war sie es, die dem Kampf von Beginn an ihren Stempel aufdrückte. Mit einer Portion gesunder Aggressivität setzte sie Löhner unter Druck. Schnell gab es den ersten Waza-ari und zwei Punkte für einen O-goshi und fünf Punkte nach Ablauf der Zeit im anschließenden Haltegriff. Kurz nach der erneuten Kampfaufnahme geriet Löhner in einen weitern Haltegriff. Wieder lief die Uhr runter, mit der zweiten Ipponwertung war der Kampf beendet. Koster bescherte das innerhalb von drei Wochen erneut eine Goldmedaille auf Landesebene und 20 Ranglistenpunkte. Damit bleibt sie in der aktuellen NJV-Rangliste die beste U12erin nach Wettkampfpunkten

 

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