U 16 Ostfrieslandmeisterschaften im Mehrkampf mit Podestplätzen

Bei den U16 Ostfrieslandmeisterschaften im 4 Kampf belegten die Athleten des TuS Pewsum zweimal den dritten Platz und einen vierten und fünften Platz.

Die ältesten der derzeitigen jungen Leichtathletiksparte des TuS nahmen an den Mehrkämpfen der besten Ostfriesen teil. Hier konnte Immo Wielstra mit  guten Leistungen im Hochsprung, Kugelstoß, Weitsprung und 100 m Lauf in der Altersklasse M15 einen dritten Platz belegen.

Jelto Wiltfang tat ihm das bei den M13 nach. Die jüngeren werfen noch den 200g Ball, statt die Kugel zu stoßen.

In der M12 belegten Eike Hinrichs und Niko Poets den 5. und 6. Platz.

Der Wettkampf fand unter widrigen Bedingungen statt. Gerade beim Hochsprung musste wegen mehrerer starker Regenfälle mehrmals unterbrochen werden und hier wirkte es sich auch am Stärksten aus, dass die Pewsumer allesamt noch ohne Spikes antraten. Vor diesem Hintergrund verdienen die Ergebnisse, die hier zu finden sind, allergrößten Respekt.

Jelto, Niko, Eike und Immo

Neuer Trainingsplatz dringend benötigt

Leichtathletik-Trainer vom TuS Pewsum fühlen sich weiterhin durch die kleinen Aktiven motiviert

Von Dirk de Vries
Tel. 0 49 21 / 89 00-442

Pewsum. Es sind zwar keine optimalen Zustände, die die Krummhörner Leichtathleten auf dem Sportplatz neben der Integrierten Gesamtschule (IGS) vorfinden, sie reichen aber, dass sich mittlerweile rund 60 Kinder dieser TuS Sparte angeschlossen haben und intensiv auf Wettkämpfe vorbereiten. Auch ungefähr 20 Erwachsene „quälen” sich  auf  derAnlage, die eigentlich schön gelegen liegt. Doch die Bedingungen sind alles andere als optimal, ein neuer Sportpark soll Abhilfe schaffen.

Leichtathletik-Trainer Detlef Hillers und seine Mitstreiter tun alles Erdenkliche, um den jungen und erwachsenen Leichtathleten bestmögliche Bedingungen zu bieten. Doch die richtigen Trainingseinheiten für einen eventuell zu erreichenden Spitzenplatz der Nachwuchsathleten sind auf dem Pewsumer Gelände nicht drin. Viel zu uneben ist beispielsweise die Laufstrecke in den Kurven. Da müssen dieTra iner schon genau hinschauen, wo sie ihre Schützlinge laufen lassen. Abgegrenzte Bahnen gibt es nicht auf der Schotterpiste. Auch die Anlaufbahn für den Weitsprung hat schon bessere Tage  gesehen. Und das Tornetz wird seinem Namen nicht ansatzweise gerecht, das andere Tor fehlt. Und trotzdem sind der Spaß und das Engagement der jungen Leichtathleten beim  Training zu sehen. „Die Kinder wollen sich bewegen, kommen wieder vermehrt zur Leichtathletik, und wir sollten ihnen dafür die bestmöglichen Bedingungen schaffen”, so Hillers.

Da sorgt die Gemeinde für Abhilfe im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Sehr erfreut sind er und seine Mitstreiter, dass der Bauhof der Gemeinde Krummhörn alles unternimmt, damit die Leichtathleten gut trainieren können. „Nach den Wintermonaten ist es hier immer richtig
schlimm, dann wächst auf der Bahn das Gras, und das Wasser steht überall in großen Pfützen, weil die Dränage auch kaputt ist.” Da sorgt die Gemeindefür A bhilfe im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Richtig ärgerlich ist, dass manche den Sportplatz augenscheinlich als Hundetoilette benutzen, mit dem Fahrrad darüberfahren, oder wie unlängst im Juni mit dem  Auto auf dem Gelände gedriftet sind.

In der Planung ist für dieses Gelände der ganz große Wurf, mit einem Kunstrasenplatz und, so die Überlegungen bisher, einer Tartanbahn drumherum. Der dann sogenannte
Sportpark soll intensiv von den Sportlern und auch den IGS Schülern genutzt werden.

Hillers sieht sehr viel Potenzial in der neuen Anlage, weil eben nicht nur Pewsumer Kindern
der Sportpark zu Gute kommt, sondern allen Sportlern in der Krummhörn. Allerdings gibt es immer wieder, und das ärgert Hillers mächtig, Störfeuer. Er findet, dass diejenigen, die Kritik an den Überlegungen äußern, auch einen Plan B vorlegen sollten, was stattdessen auf dem Gelände umgesetzt werden könnte. „Es muss auf jeden Fall etwas passieren.” Hintergrund des Ärgers von Hillers und seine Mitstreiter ist der Einwand, dass der dort entstehende Kunstrasenplatz mit seinem Granulat gesundheitsschädlich sein soll. Das hatte zuletzt die Soziale WählergemeinschaftKrummhörn(SWK) zur Diskussion gestellt.

Willy Schunke trat bereits vehement für einen Sportpark ein.

Geplant werden soll die  Krummhörner Anlage im Bau und Planungsamt der Gemeindeverwaltung.

Die Pläne seien noch nicht so weit gediehen, dass über eine Prüfung von Inhaltsstoffen, die auf dem Kunstrasenplatz aufgebracht werden, überhaupt nachgedacht werden müsse, heißt es aus der Verwaltung. Auch die Finanzierung eines solchen Platzes muss durch die Politik noch sichergestellt werden. „Auf jeden Fall ist das Thema immer noch aktuell”, sagte der Pressesprecher der Gemeinde Fritz Harders. Vehement für einen Kunstrasenplatz und einen Sportpark Pewsum trat bereits auch Willy Schunke ein. Der Sprecher der Krummhörner Sportvereine meint, dass die „Krummhörner in der Pflicht sind, den Fußballern, Leichtathleten und deren Trainern die Voraussetzungen für einen dauerhaften Trainings- und Spielbetrieb zu schaffen.” Sonst sieht er auch die Gefahr, dass gute Sportler zu anderen Vereinen abwandern.

Hillers möchte am 16. September von 11 bis 16 Uhr auf die Problematik aufmerksam machen. Er lädt in einem offenen Brief alle Krummhörner ein, sich auf dem Sportplatz umzusehen oder dort das Sportabzeichen abzulegen. „Wir sehen hier eine eindeutige Tendenz, dass es mit der Sparte immer weiter nach oben geht”, so Hillers. Vor allem aber kämen die jungen Sportler aus der gesamten Krummhörn. „Und die brauchen dringend einen neuen Sportplatz.”

Sicher ist allerdings auch, dass ein neuer Sportpark eingezäunt werden müsste. „Das
Gelände ist hier frei zugänglich.” Das Tornetz beispielsweise sei erst im letzten Jahr ausgetauschtworden.„Schauen sie sich das jetzt einmal an.” Hillers sieht in einem Sportpark auch sichtbare Effekte bei der angrenzenden IGS. „Die können Bundesjugendspiele gar nicht abhalten, Leichtathletik ist auch schwierig.” Für Hillers und seine Mitstreiter ist es dringend erforderlich, dass nachhaltig Abhilfe geschafft wird. Noch machen ihm und den anderen ihr ehrenamtlicher Einsatz viel Spaß. „Die Kinder motivieren uns, hier weiter zu machen.”

TuS Pewsum beklagt Zustand des alten Sportplatzes

Von Martin Alberts

Freizeit Für den Verein ist die geplante und viel diskutierte Sanierung der Anlage am Schulzentrum unumgänglich

Dort soll ein Kunstrasen entstehen, der manchen Politikern allerdings zu teuer ist. Am 16.September sollen sich Bürger bei einem Sportabzeichentag vor Ort ein Bild machen.

Pewsum – Demnächst soll der Krummhörner Gemeinderat über einen Kunstrasenplatz in Pewsum entscheiden. Darüber, ob der alte Rotgrand-Platz nahe dem Schulzentrum wie geplant einen neuen Belag erhalten und zu einem Sport- und Kulturpark ausgebaut werden soll, ist während des Sommers jedoch mitunter hitzig diskutiert worden.

Dass die Anlage modernisiert werden muss, steht für Detlef Hillers außer Zweifel. Er ist Leiter der Leichtathletiksparte beim TuS  Pewsum. Seit etwa fünf Jahren trainiert Hillers gemeinsam mit anderen Betreuern auf dem Gelände den Nachwuchs des Vereins. Damals habe der TuS die Leichtathletik wieder ins Leben gerufen. Die Gemeinde habe hierfür die Laufbahn rund um den Platz sowie die Anlagen für Weitsprung, Kugelstoßen und Diskuswurf so gut es gehe instandgesetzt.

Auch derzeit passiert am Rotgrand-Platz etwas: Mit einem Bagger wird im Auftrag der Kommune die oberste Schicht von der Laufbahn abgetragen, um einen besseren Untergrund zu schaffen. Doch das Absprungbrett an der Weitsprunggrube ist bereits deutlich in die Jahre gekommen. Und dort, wo der Bagger noch nicht zum Einsatz gekommen ist, sprießt das Unkraut auf der unebenen Laufbahn. „Wir versuchen hier Sport zu treiben“, sagt Hillers. Doch die Bedingungen für die jungen Leichtathleten seien alles andere als ideal. Um auf die Situation auf dem Rotgrand-Platz hinzuweisen, bietet der TuS  Pewsum am 16.  September einen Sportabzeichentag an (siehe Infokasten).

Unter den Bedingungen leiden müssten allerdings auch die jungen Fußballer des Junioren-Fördervereins (JFV) Krummhörn, die den Platz ebenfalls nutzen: Darauf liege oftmals Hundekot und zuletzt habe dort jemand mit einem Auto seine Runden gedreht, berichtet Hillers. Die Reifenspuren auf dem Platz zeugen noch von der illegalen Aktion.

Ein Streitpunkt waren in der politischen Diskussion die mit 950.000  Euro veranschlagten Kosten für eine Sanierung des Geländes, die sich die Gemeinde, der Landessportbund (LSB) und der Landkreis Aurich als Träger der Integrierten Gesamtschule (IGS) Krummhörn-Hinte teilen sollen (die OZ berichtete). Der Kostenfaktor dürfe jedoch kein Argument sein, um den Rotgrand-Platz in dem Zustand zu belassen, in dem er derzeit ist, findet Hillers: „Selbst wenn die Politiker sagen, dass sie einen neuen Platz nicht bezahlen können, müssen sie irgendetwas mit dieser Fläche tun.“ Zu einem möglichen Plan  B habe sich bisher jedoch niemand in der Politik geäußert.

Für die Leichtathletiksparte des TuS  Pewsum sei die Anlage von großer Bedeutung: Die Kinder, die vor fünf Jahren als Fünf- bis Achtjährige mit dem Sport begonnen hätten, seien heute älter, würden schneller laufen und weiter springen, sagt Hillers. Mit zunehmendem Alter der Kinder wachse für diese auf der maroden Sportanlage auch die Verletzungsgefahr. „Bei den Älteren habe ich Sorge, wenn die hier Sprints laufen“, sagt Hillers, der als Sportlehrer arbeitet.

Um die Öffentlichkeit auf die Situation auf dem Rotgrand-Platz aufmerksam zu machen, veranstaltet der TuS  Pewsum am Sonntag, 16.  September, dort einen Sportabzeichentag. Von 11 bis 16  Uhr können Interessierte die notwendigen Leistungen für das Deutsche Sportabzeichen erbringen.

Zudem gibt es Würstchen sowie Kaffee und Kuchen. „Wir wollen aber nicht nur ein Sportfest veranstalten“, sagt Detlef Hillers. Es gehe bei der Veranstaltung auch darum, Unterstützer für eine Modernisierung der Sportanlage zu gewinnen.

Leichtathletik U12 Ostfrieslandmeisterschaften im Einzel

Lediglich zwei Athleten und eine Athletin des Tus Pewsum nahmen an den U12 Ostfrieslandmeisterschaften in den Einzelwettbewerben der Leichtathletik teil.

Nach 7 wöchiger Trainingspause waren die Abläufe noch nicht wirklich wieder rund. Mit ihren besten Leistungen belegte Anna Hillers den 6. Platz im Hochsprung mit einem übersprungenem Meter, Nikita Brausmann belegte mit 3.21.61 einen 3. Platz im 800 m Lauf und Fynn-Ole Müller einen 4. Platz im 50 m Sprint mit 8,74 sec und einem 6. Platz im Weitsprung mit 3,30 m. Anna (18 m) und  Fynn-Ole (24m) traten auch im Ballwurf an und scheiterten an der Qualifikation zum Endkampf. Im  Weitsprung (3,12m) und Sprint (9,20 sec) bei Anna merkte man die 7 Wochen Trainingspause deutlich. Mit diesen Ergebnissen scheiterte sie ebenfalls knapp am Finale.

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