Pewsumer U10 Leichtathleten sammelten teilweise erste Wettkampferfahrungen bei den Mehrkampfkreismeisterschaften in Norden

stehend: Luisa Ubben, Detlef Hillers, Jelto Braaksma, Pauline Hardtke, Eiba Gerdes
kniend: Marie Hillers, Amira Roß, Mara Peters, Jonas Schmitt, Moritz Stadler, Sophie Hillers,
Der Anlauf passte Amira beim Weitsprung
Beim Tiefstart nicht zu hoch gehen.
Eiba und Luisa beim 50 m Start

Niko Poets kämpfte einen Tag vorher bei den U14 Meisterschaften im Vierkampf

Mit insgesamt 10 Athleten und Athletinnen traten die Jungen und Mädchen bei den diesjährigen Kreismeisterschaften in Norden an. Bei diesen Wettkämpfen geht es nicht nur um das Siegen, sondern auch um die Erfahrung, bei einem Wettkampf das erste Mal einen Startblock einzustellen, ohne, wie in Pewsum, schrauben zu müssen und den Abstand beim Weitsprung auszumessen, den die Kinder in Pewsum einfach kennen. Oder aber beim Ballwurf nicht hinter dem Ball herzulaufen, um ihn wiederzuholen und damit überzutreten.

Man merkte den Kindern ihre Aufgeregtheit an, denn es ist etwas Anderes, wenn man in einer Schlange steht und der Anlauf eigentlich hinter der Schlange beginnt. Traut man sich, den Anderen zu sagen, dass alle beiseite treten müssen, und was ist zu tun, wenn der Anlauf vor Aufregung plötzlich doch nicht mehr stimmt. Toll, wenn der Trainer dann noch mal einen Tipp geben kann und auch wenn die Eltern ihr erstes Wissen über die, für sie häufig unbekannte Sportart, weitergeben können.

Eltern und Trainer hatten alle Hände voll zu tun.

Auch toll, wenn die Eltern an der Weitsprunggrube oder beim Messen mithelfen und dann ganz nah am Geschehen sind. Selbstverständlich, dass bei diesem Wettkampf noch alle Eltern dabei sind. Vor allem zum Schluss, als beim Start zu den 50 m Läufen jedes Kind persönlich aufgerufen wurde und unter dem Jubel der Zuschauer jedes Kind in die Menge winkte, merkte man den Stolz über die gemachten Leistungen.

Dabei konnten die Jungs in der Altersklasse M8 mit Moritz Stadler einen Kreismeister und die Mädchen in der Klasse M9 eine Kreismeisterin und Vizemeisterin mit Sophie und Marie Hillers stellen. Bei den Mädchen W8 belegte Luisa Ubben den 3. Platz.

Jedes Kind erhielt eine Urkunde und einen kleinen Preis. Toll!

Für die U 10 traten im Dreikampf folgende Athletinnen und Athleten an:

2010 Amira Roß, Marie Hillers, Sophie Hillers, Pauline Hardtke

2011 Luisa Ubben, Mara Peters, Jelto Braaksma, Moritz Stadler, Eiba Gerdes

2012 Jonas Schmitt.

Für die U14 im Drei- und Vierkampf trat

Niko Poets 2006 für Pewsum an.

Die Einzelergebnisse finden sich auf ostfriesland-la.de .defile:///C:/Users/BERATU~1/AppData/Local/Temp/Ergebnis%20KM%20U10%20Dreikampf%2022.09.19%20in%20Norden.html

Pewsumer Kinderleichtathleten starten beim Nikolaussportfest in Borssum

Hochmotiviert zeigten sich unsere jungen Leichtathleten beim 18. Nikolaussportfest in Borssum. Bei diesem spielerisch gestaltetem Sportfest geht es nicht wie sonst um erzielte Weiten oder Zeiten. Hier steht die Punktejagd in den Disziplinen Stand- und Zonenweitsprung, Ballwurf und einem kleinen Hindernislauf im Vordergrund. Unsere Athleten waren mit viel Spaß und Begeisterung bei der Sache. Der Veranstalter BW Borssum freute sich über einen neuen Teilnehmerrekord. Mit 186 Kindern waren 70 Kinder mehr am Start wie im Vorjahr. Da wunderte man sich nicht, dass es beim abschließenden Staffellauf richtig laut wurde. Insgesamt 39 Staffeln, davon stellten unsere Athleten 5 Staffeln, wurden von ihren Vereinskameraden und Eltern lauthals angefeuert. Belohnt wurde die Punktejagd am Ende mit einer Urkunde und einem großen Schokoladennikolaus. Zum Abschluss gab es wieder das beliebte Luftpolsterfeuerwerk und dann wurde es noch einmal ganz dunkel in der Halle: auf dem Boden leuchteten viele bunte Leuchtstäbe, die von den Kindern aufgenommen und hochgeworfen wurden. Das gab einen phantastischen Anblick, der sowohl Kinder und Eltern verzauberte. Es war wie immer eine gelungene Veranstaltung.

U 16 Ostfrieslandmeisterschaften im Mehrkampf mit Podestplätzen

Bei den U16 Ostfrieslandmeisterschaften im 4 Kampf belegten die Athleten des TuS Pewsum zweimal den dritten Platz und einen vierten und fünften Platz.

Die ältesten der derzeitigen jungen Leichtathletiksparte des TuS nahmen an den Mehrkämpfen der besten Ostfriesen teil. Hier konnte Immo Wielstra mit  guten Leistungen im Hochsprung, Kugelstoß, Weitsprung und 100 m Lauf in der Altersklasse M15 einen dritten Platz belegen.

Jelto Wiltfang tat ihm das bei den M13 nach. Die jüngeren werfen noch den 200g Ball, statt die Kugel zu stoßen.

In der M12 belegten Eike Hinrichs und Niko Poets den 5. und 6. Platz.

Der Wettkampf fand unter widrigen Bedingungen statt. Gerade beim Hochsprung musste wegen mehrerer starker Regenfälle mehrmals unterbrochen werden und hier wirkte es sich auch am Stärksten aus, dass die Pewsumer allesamt noch ohne Spikes antraten. Vor diesem Hintergrund verdienen die Ergebnisse, die hier zu finden sind, allergrößten Respekt.

Jelto, Niko, Eike und Immo

Neuer Trainingsplatz dringend benötigt

Leichtathletik-Trainer vom TuS Pewsum fühlen sich weiterhin durch die kleinen Aktiven motiviert

Von Dirk de Vries
Tel. 0 49 21 / 89 00-442

Pewsum. Es sind zwar keine optimalen Zustände, die die Krummhörner Leichtathleten auf dem Sportplatz neben der Integrierten Gesamtschule (IGS) vorfinden, sie reichen aber, dass sich mittlerweile rund 60 Kinder dieser TuS Sparte angeschlossen haben und intensiv auf Wettkämpfe vorbereiten. Auch ungefähr 20 Erwachsene „quälen” sich  auf  derAnlage, die eigentlich schön gelegen liegt. Doch die Bedingungen sind alles andere als optimal, ein neuer Sportpark soll Abhilfe schaffen.

Leichtathletik-Trainer Detlef Hillers und seine Mitstreiter tun alles Erdenkliche, um den jungen und erwachsenen Leichtathleten bestmögliche Bedingungen zu bieten. Doch die richtigen Trainingseinheiten für einen eventuell zu erreichenden Spitzenplatz der Nachwuchsathleten sind auf dem Pewsumer Gelände nicht drin. Viel zu uneben ist beispielsweise die Laufstrecke in den Kurven. Da müssen dieTra iner schon genau hinschauen, wo sie ihre Schützlinge laufen lassen. Abgegrenzte Bahnen gibt es nicht auf der Schotterpiste. Auch die Anlaufbahn für den Weitsprung hat schon bessere Tage  gesehen. Und das Tornetz wird seinem Namen nicht ansatzweise gerecht, das andere Tor fehlt. Und trotzdem sind der Spaß und das Engagement der jungen Leichtathleten beim  Training zu sehen. „Die Kinder wollen sich bewegen, kommen wieder vermehrt zur Leichtathletik, und wir sollten ihnen dafür die bestmöglichen Bedingungen schaffen”, so Hillers.

Da sorgt die Gemeinde für Abhilfe im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Sehr erfreut sind er und seine Mitstreiter, dass der Bauhof der Gemeinde Krummhörn alles unternimmt, damit die Leichtathleten gut trainieren können. „Nach den Wintermonaten ist es hier immer richtig
schlimm, dann wächst auf der Bahn das Gras, und das Wasser steht überall in großen Pfützen, weil die Dränage auch kaputt ist.” Da sorgt die Gemeindefür A bhilfe im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Richtig ärgerlich ist, dass manche den Sportplatz augenscheinlich als Hundetoilette benutzen, mit dem Fahrrad darüberfahren, oder wie unlängst im Juni mit dem  Auto auf dem Gelände gedriftet sind.

In der Planung ist für dieses Gelände der ganz große Wurf, mit einem Kunstrasenplatz und, so die Überlegungen bisher, einer Tartanbahn drumherum. Der dann sogenannte
Sportpark soll intensiv von den Sportlern und auch den IGS Schülern genutzt werden.

Hillers sieht sehr viel Potenzial in der neuen Anlage, weil eben nicht nur Pewsumer Kindern
der Sportpark zu Gute kommt, sondern allen Sportlern in der Krummhörn. Allerdings gibt es immer wieder, und das ärgert Hillers mächtig, Störfeuer. Er findet, dass diejenigen, die Kritik an den Überlegungen äußern, auch einen Plan B vorlegen sollten, was stattdessen auf dem Gelände umgesetzt werden könnte. „Es muss auf jeden Fall etwas passieren.” Hintergrund des Ärgers von Hillers und seine Mitstreiter ist der Einwand, dass der dort entstehende Kunstrasenplatz mit seinem Granulat gesundheitsschädlich sein soll. Das hatte zuletzt die Soziale WählergemeinschaftKrummhörn(SWK) zur Diskussion gestellt.

Willy Schunke trat bereits vehement für einen Sportpark ein.

Geplant werden soll die  Krummhörner Anlage im Bau und Planungsamt der Gemeindeverwaltung.

Die Pläne seien noch nicht so weit gediehen, dass über eine Prüfung von Inhaltsstoffen, die auf dem Kunstrasenplatz aufgebracht werden, überhaupt nachgedacht werden müsse, heißt es aus der Verwaltung. Auch die Finanzierung eines solchen Platzes muss durch die Politik noch sichergestellt werden. „Auf jeden Fall ist das Thema immer noch aktuell”, sagte der Pressesprecher der Gemeinde Fritz Harders. Vehement für einen Kunstrasenplatz und einen Sportpark Pewsum trat bereits auch Willy Schunke ein. Der Sprecher der Krummhörner Sportvereine meint, dass die „Krummhörner in der Pflicht sind, den Fußballern, Leichtathleten und deren Trainern die Voraussetzungen für einen dauerhaften Trainings- und Spielbetrieb zu schaffen.” Sonst sieht er auch die Gefahr, dass gute Sportler zu anderen Vereinen abwandern.

Hillers möchte am 16. September von 11 bis 16 Uhr auf die Problematik aufmerksam machen. Er lädt in einem offenen Brief alle Krummhörner ein, sich auf dem Sportplatz umzusehen oder dort das Sportabzeichen abzulegen. „Wir sehen hier eine eindeutige Tendenz, dass es mit der Sparte immer weiter nach oben geht”, so Hillers. Vor allem aber kämen die jungen Sportler aus der gesamten Krummhörn. „Und die brauchen dringend einen neuen Sportplatz.”

Sicher ist allerdings auch, dass ein neuer Sportpark eingezäunt werden müsste. „Das
Gelände ist hier frei zugänglich.” Das Tornetz beispielsweise sei erst im letzten Jahr ausgetauschtworden.„Schauen sie sich das jetzt einmal an.” Hillers sieht in einem Sportpark auch sichtbare Effekte bei der angrenzenden IGS. „Die können Bundesjugendspiele gar nicht abhalten, Leichtathletik ist auch schwierig.” Für Hillers und seine Mitstreiter ist es dringend erforderlich, dass nachhaltig Abhilfe geschafft wird. Noch machen ihm und den anderen ihr ehrenamtlicher Einsatz viel Spaß. „Die Kinder motivieren uns, hier weiter zu machen.”