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Skadi Koster und Tabatha Knippler kämpften brilliant / OZ vom 02.11.2017 -Ausgabe: Emden-Norden

Judo: Junge Ostfriesinnen gewannen mit Landesauswahl hochkarätig besetztes Turnier in NL

Groningen – Am vergangenen Wochenende trugen die Judosportler die Dutch Open in Groningen (Niederlande) aus. Vom niedersächsischen Judoverband (NJV) waren für dieses international hochkarätig besetzte Mannschafts-Turnier in der Altersklasse U12 nach hervorragenden Leistungen auch Skadi Koster vom TuS Pewsum und Tabatha Knippler vom VfL Germania Leer nominiert worden. Am Ende feierten die beiden mit ihrem Team sensationell den Turniersieg.
Das U12-Team des NJV traf zunächst auf das starke niederländische Team Kenamju. Skadi Koster brauchte etwas, um in den Kampf zu kommen, was ihre Gegnerin nutzte und gewann. Beim Stand von 1:3 ging Tabatha Knippler auf die Matte, präsentierte sich von Beginn an hochkonzentriert, sodass sie vorzeitig siegte. Am Ende musste sich Niedersachsen aber 2:3 geschlagen geben.
In der zweiten Begegnung waren alle im NJV-Team hellwach und man fegte das Team Zeven II aus den Niederlanden, auch dank Skadi Kosters und Tabatha Knipplers bärenstarker Leistungen, mit 5:0 von der Matte. Anschließend gewannen die jungen Deutschen zudem das Duell gegen Shoganai aus Belgien souverän mit 5:0.
Im Halbfinale gegen Zeven I sorgte Skadi Koster beim Stand von 1:0 für das wichtige 2:0. Mit einer schönen Wurftechnik errang sie diesen zweiten Punkt. Weil die Niedersachsen später schon 4:0 führten, war es nicht tragisch, dass Tabatha Knippler gegen ihre quirlige Kontrahentin trotz einer engagierten Leistung verlor.
Im Finale der Dutch Open wartete dann der erste Gegner des Tages: Team Kenamju. Nachdem Lilian Bücker von den Crocodiles Osnabrück verloren hatte, ließ Skadi Koster aus Pewsum ihrer Gegnerin nicht den Hauch einer Chance und sorgte für das 1:1. Danach war das NJV-Team nicht mehr zu stoppen. Als es schon uneinholbar mit 3:1 führte, setzte Tabatha Knippler im letzten Kampf des Tages noch einen drauf und erhöhte auf 4:1.
Koster und sie hatten mit jeweils vier Siegen zum großen Triumph der niedersächsischen Mannschaft maßgeblich beigetragen.