Fürs Punktspiel geht’s nach Oberbayern


Aus der OZ Emden/Norden Ausgabe Emden Donnerstag, 11. Januar 2019 Seite 27

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Von Marc Wenzel


Wassersport – Die Aquaballer des TuS Pewsum sind in einer bundesweiten Spielklasse mit dabei


Aquaball ist eine ziemlich junge Sportart. Eine Mannschaft aus Ostfriesland spielt um die Deutsche Meisterschaft mit.

Pewsum/Dachau – Aquaball: Was sich zuerst nach einem Fremdwort für Wasserball anhören mag, ist jedoch eine eigenständige Sportart. Eine Disziplin, in der eine ostfriesische Mannschaft um den Deutschen Meisterschaftstitel kämpft, und deshalb oft weite Wege auf sich nehmen muss. Diese Mannschaft ist der Turn- und Sportverein aus Pewsum. Er ist die bislang einzige Adresse in Ostfriesland, wenn es um den organisierten Aquaball-Sport geht.

Im Gegensatz zum Wasserball wird beim Aquaball im Stehen gespielt. Außerdem darf der Ball nicht unter Wasser gedrückt werden. Der Torabschluss darf erst nach drei teaminternen Pässen erfolgen. Obwohl sich die Aquaballer stark vom Wasserball abgrenzen wollen: Dass man in dem Krummhörner Ort diesem noch jungen Sport nachgeht, hat dagegen schon etwas mit Wasserball zu tun. „Wir haben uns überlegt, dass wir Wasserball anbieten wollen“, sagt Jutta Schröder, Aquaball-Beauftragte des TuS Pewsum. „Aber das wurde nur schleppend angenommen wurde.“ Den Jugendlichen war das offenbar zu trainingsintensiv. Große Freude kam dabei in Pewsum jedenfalls nicht auf. „Also beschlossen wir, es mal mit Aquaball auszuprobieren, da es einfacher zu spielen ist und man nicht der beste Schwimmer sein muss“, erklärt Jutta Schröder. Das Besondere am Aquaball ist die Organisationsform der Meisterschaft: Die Mannschaften in Deutschland spielen in einer einzigen Liga. Diese Art „Aquaball-Bundesliga“ kann für Mannschaften wie den TuS Pewsum schon mal eine Anreise von über 800 Kilometern bedeuten.

Ingolstadt, Soest, Berlin und Dachau heißen zum Beispiel andere Standorte der Aquaball-Liga. Und im oberbayerischen Dachau startet am 1. Januar für die Wassersportler des TuS Pewsum die neue Saison 2019. Gespielt wird die Meisterschaft in fünf sogenannten Events, wie dem in Dachau. Während eines jeden Events spielen die Mannschaften vier bis fünf Spiele gegeneinander.

In diesem Jahr ist der TuS Pewsum ebenfalls Ausrichter einer solchen Veranstaltung. Das feuchtfröhliche Sportereignis findet am 23./24. März im Udo-Solick-Bad in Pewsum statt. Beim fünften Event in Ingolstadt werden dann die Sieger der jeweiligen Veranstaltungen den „Deutschen Aquaballmeister“ ausspielen.

Aquaball kommt bei der Pewsumer Jugend gut an. Bild: Archiv

Bei den Meisterschaftsspielen treten die Pewsumer nicht unter ihrem eigentlichen Vereinsnamen an, sonder unter dem Namen „Pewsumer Wattloopers“. „Das ist für viele unserer Gegner ein echter Zungenbrecher“, sagt Jutta Schroeder mit einem Lächeln. Im Gegensatz zum Wasserball ist die Wasserhöhe so niedrig, dass das Spiel im Stehen betrieben werden kann. Auch die Tore und die Ausmaße des Feldes unterscheiden sich beträchtlich. Der Ball darf nicht unter Wasser gedrückt werden. Jeglicher
Körperkontakt stellt ein Foulspiel dar. Und die Fortbewegung mit dem Ball ist verboten. Ein Torwurf ist erst nach drei mannschaftsinternen Pässen möglich. Ein Spiel dauert zweimal fünf oder zweimal sieben Minuten

Im Gegensatz zum Wasserball ist die Wasserhöhe so niedrig, dass das Spiel im Stehen betrieben werden kann.

Auch die Tore und die Ausmaße des Feldes unterscheiden sich beträchtlich. Der Ball darf nicht unter Wasser gedrückt werden. Jeglicher Körperkontakt stellt ein Foulspiel dar. Und die Fortbewegung mit dem Ball ist verboten.

Ein Torwurf ist erst nach drei mannschaftsinternen Pässen möglich. Ein Spiel dauert zweimal fünf oder zweimal sieben Minuten.

Kinderkarneval

Seit 1963 können sich Kinder an Karneval in Pewsum so richtig austoben. Der damalige Festausschuß des TuS um Albert Wolthoff und Jürgen Dirksen hatte die Idee dazu. Nachdem zuerst der Saal des Burghotels genutzt wurde, zog man in den 1970er Jahren in die Turnhalle um.

Turngeräte, Parcours und eine Hüpfburg der Ortsgruppe IG Metall stillen den Bewegungsdrang. Die tollen Kostüme sorgen jedes Jahr für Spaß und gute Laune. Mit Kaffee, Kuchen, kalten Getränken und Schlickertüten können Energiedepots wieder aufgefüllt werden

Am Sonntag, den 03.März von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr darf gefeiert werden.

Einlass: ab 14.30 Uhr.
Eintritt: 1,- € pro Person.
Die Sporthalle Bunter Weg darf nur in Turnschuhen mit hellen Sohlen betreten werden.

Wir freuen uns auf viele Besucher.

Hendrik gewinnt die „Tasse der Saison 2018“

Hendrik, der Gewinner

Zum Abschluss der Saison wurde traditionell die Tasse der Saison ausgespielt. Bei diesem Turnier wird Sieger, wer die meisten Murmeln einlocht. Lange Zeit lagen Claudia und Nino in Führung, am Ende setzte sich Hendrik mit 84 Punkten knapp vor Claudia (73) und Nino (78) durch.

Ein gemütliches Beisammensein schloss einen Nachmittag mit gutem Wetter, guter Stimmung und guten und spannenden Wettkämpfen ab.

Wie in den Vorjahren auch, waren Gretchen und Hendrik für die Herstellung des Pokals zuständig. Die Tasse spendete und bemalte Gretchen, den passenden Sockel stellte Hendrik her.

Ob es noch weitere Turniere in diesem Jahr gibt, wird kurzfristig entschieden. Gäste sind herzlich willkommen.

Bitte beachtet die Homepage.

 

Abschlusstabelle

Murmeln – Ranglistenturnier 06-18

Rolf gewinnt das Turnier

 

Das letzte Ranglistenturnier des Jahres gewann Rolf nur aufgrund der besseren  Murmeldifferenz mit 12 Siegen aus 17 Spielen vor Gerrit. 11 Siege erreichten Hendrik, Karl-Heinz und Bärbel.

In der Quartals-Rangliste verbessert sich Rolf auf Platz 2. Auf Platz 1 überwintert Gerrit.

 

 

Abschlußtabelle 2018